Aktualisiert am 4. Februar 2021

Bewegungsgeschichte

(aus Apotheken Umschau, Rubrik: Baby und Familie vom 07.05.2020)

Bewegungsgeschichte "Reise zum Mond"

Diese Bewegungsgeschichte eignet sich hervorragend für kleine und etwas größere Astronauten, die selbst zum Mond fliegen wollen. 

Los geht es! Die Astronauten planen einen Flug mit der Rakete zum Mond. Dafür müssen sie fit sein und viel Sport treiben. Denn so ein Flug zum Mond ist ganz schön anstrengend!

  1. Um sich aufzuwärmen, hüpfen alle Astronauten.
    Aktion: auf der Stelle hüpfen
  2. Sind eure Arme locker? Genau, auch die Arme brauchen Bewegung.
    Aktion: Arme kreisen und anschließend ausschütteln
  3. Nun dehnen die Astronauten ihren Körper. Sie machen sich ganz lang und strecken die Hände nach oben, als würden sie den Mond berühren wollen.
    Aktion: Hände nach oben strecken, sich lang machen, auf Zehenspitzen stehen
  4. Um die Schwerelosigkeit zu trainieren, darf jeder Astronaut auf das Trampolin/Hüpfkissen oder eventuell auf das Sofa/Bett. Wenn man in die Luft springt, fühlt sich das fast an wie im Weltraum. Wollt ihr es auch einmal ausprobieren?
    Aktion: auf dem Trampolin/Hüpfkissen, Sofa oder Bett  hüpfen (wer kein Trampolin ...hat, lässt diese Übung einfach weg oder hüpft auf dem Teppichboden)
  5. So ein Flug zum Mond braucht natürlich auch Mut. Um ihren Mut zu trainieren, dürfen alle Astronauten nacheinander einen kleinen Sprung machen.
    Aktion: vom Sofa/Bett, Stuhl springen (Eltern geben eventuell Hilfestellung, falls nötig)
  6. Nun sind alle Astronauten fit genug für den Raketenstart. Sie ziehen ihren Raumanzug an.
    Aktion: Anziehen des Raumanzuges nachahmen
  7. Jetzt noch die schweren Stiefel anziehen und den Helm aufsetzen.
    Aktion: pantomimisch Stiefel anziehen und Helm aufsetzen
  8. Nun kann es losgehen! Die Astronauten klettern in die Rakete.
    Aktion: in eine imaginäre Luke klettern, dabei durch die gegrätschten Beine eines Elternteils krabbeln
  9. Sie machen sich bereit für den Start.
    Aktion: in die Hocke gehen
  10. Der Countdown geht los … 10, 9, 8, …
    Aktion: Kinder zählen von 10 bis 0 herunter
  11. Start!!!
    Aktion: in die Luft springen. 
Wenn man im Anschluss an die Bewegungsgeschichte noch eine Rakete bastelt, dann ist ein verregneter Nachmittag ganz schnell vorbei...
 
Hier die Bastelanleitung:
 
1 Für die Rakete brauchen ihr eine leere Klopapierrolle, Alufolie, Tonpapier in verschiedenen Farben, Watte, Kleber, Schere und einen wasserfesten Stift.
 
Bastelanleitung
 
2 Bestreicht die Klopapierrolle mit Klebstoff, und wickelt die Alufolie drumherum. Schneidet aus Tonpapier verschiedene Formen aus: einen Halbkreis, vier Tragflächen und zwei blaue Streifen. Den Halbkreis formt ihr zu einem Kegel, indem ihr die Seiten aneinanderkleben. Jetzt mit der Schere viermal unten in die Rolle schneiden und die Tragflächen dort einstecken.
 
Bastelanleitung
 
3 Nun bekommt die Rakete ihre Spitze aufgesetzt. Dazu wird das obere Ende der Rolle mit Klebstoff eingeschmiert. Drückt den Kegel fest auf den Raketenkörper. Dann könnt ihr die Rakete verzieren. Klebt die beiden Tonpapierstreifen auf die Rolle und bemalt den Raketenkörper mit dem wasserfesten Stift. Die Watte wird an die untere Innenseite der Rolle geklebt.
 
Bastelanleitung
 
Fertig 😊
 
Viel Spaß wünscht Euch Nicole Egner-Meffert 

 

 

Aktualisiert am 3. Januar 2021

Bewegungs-Rad

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Hallo, hier stelle ich Euch mal eine Beschäftigungsidde für unsere Kinder vor:

Ich habe bei IKEA in der Spielzeugabteilung das Glücksrad „Lustigt“ (Artikelnr. 303.870.38  für knapp 20,- Euro) besorgt und zu einem Bewegungsspiel zweckentfremdet. So kann man gut in Zeiten des Lockdowns, auch in den eigenen Räumlichkeiten, Bewegung, Spiel und Spaß kombinieren.
Die Fläche des Glücksrades habe ich neu mit einer Scheibe gestaltet, auf der ich Bewegungsaufgaben zusammengestellt habe.
Die Bewegungsaufgaben sollte man auf das entsprechende Alter der Kinder anpassen.
Ich habe die Scheibe laminiert - so übersteht das Spiel viele Runden.

Viel Spaß beim Nachmachen.

Nicole Egner-Meffert

 


Schweifbälle basteln

Liebe Eltern, liebe Kinder,

hier eine Beschäftigungsanregung für einen vereinsfreien Nachmittag.

Die Spielzeugkiste wird von Tag zu Tag uninteressanter, sämtliche Bücher sind gelesen und der Bewegungsdrang der Kinder nimmt immer mehr zu. Da ist es an der Zeit, dieser Situation Abhilfe zu schaffen!

Mit dem Basteln von Spiel-, Bewegungs- und Sportmaterialen aus haushaltsüblichen Gegenständen wird nicht nur die Kreativität der Kinder gefördert, sondern auch gleichzeitig der natürliche Bewegungsdrang gestillt.

Jetzt heißt es ran an Schere, Kleber und Papier und fliegende Schweifbälle oder Indiacas einfach selbst basteln.
Hier können Sie die Anleitung zum Ausdrucken herunterladen: Anleitung Schweifball

 

Benötigtes Material:
- (alte) Tennisbälle:
- rot-weißes Absperrband (Baustellenband, oder bunte Stoffstreifen):
- eine Schere und ggf. ein Messer:


Mit einem scharfen Messer wird der Tennisball an einer beliebigen Stelle eingeschnitten. Am einfachsten funktionieren zwei gekreuzte Schnitte, die jeweils ca. 1 cm lang sind.

Achtung: Bei kleineren Kindern ist die Unterstützung durch einen Erwachsenen ratsam!

Das Absperrband oder die Stoffreste werden in ca. 50 - 100 cm lange Streifen geschnitten. Nun werden, abhängig von der Dicke und Schwere der Streifen, mehrere an einem Ende zusammengeknotet. Dieser Knoten wird nun in den Tennisball gesteckt, sodass dieser gänzlich darin verschwindet.

Dies ist bei kurzen Einschnitten in den Ball ein wenig knifflig. Daher kann auf einen spitzen Gegenstand wie z.B. eine Schere zurückgegriffen werden.
... und fertig ist der Schweifball. Jetzt heißt es ausprobieren und ihn fliegen lassen.
Das Werfen mit einem Schweifball ist für Kinder reizvoller als das Werfen mit normalen Bällen. Man kann ihre Flugbahn besser verfolgen, da sie gut zu sehen sind und zudem Geräusche machen. Im Kinderzimmer kann man mit den Schweifbällen Zielwerfen (z.B. in einen Eimer oder auf Dosen). Zum Weitwerfen geht man besser in den Garten oder auf eine Wiese.

Viel Spaß beim Basteln wünscht Nicole Egner-Meffert vom Vereinsbüro.

(nach einer Idee vom DTB/ Quelle: der Bewegungsblog des DTB)